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Integrativer Ansatz

Unsere Wahrnehmung von Integrität, im Sinne von ganzheitlichem Erleben all dessen was uns ausmacht und uns umgibt, kann durch Lebensereignisse beeinträchtigt werden.

Wenn ein Erlebnis unsere individuelle Verarbeitungskapazität sprengt, sprechen wir von Trauma. In diesem Fall nutzt der Organismus eine besondere Art der Informationsverarbeitung. Erlebnisinhalte, Sinneseindrücke und Gefühle werden so abgespeichert, dass sie dem Alltagsbewusstsein nicht mehr zugänglich sind. Der Verlust der Erinnerung schützt uns zunächst vor dem Unerträglichen. Für ein Kind ist der Zustand der Überforderung schnell erreicht. Der Schutzmechanismus hilft einerseits, allzu Belastendes und Schmerzliches abzuspalten und in den Bereich des Unbewussten zu verdrängen. Andererseits entzieht sich dadurch ein Teil Identität unserer bewussten Wahrnehmung.

Je mehr wir abspalten und verdrängen, desto größer kann die Angst vor dem Unbewussten werden, das „die Kammer des Schreckens“, aber auch die Quelle unserer Lebendigkeit, Kreativität und Inspiration enthält.

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